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22.11.2022
Deutsch
144S.
Der rote Teppich von Aachen
Eine Dokumentation zur Planung, Ausführung und Nutzung für das Gebäude der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
Inhalt
Bereits während der Bauentstehung stand das Haus im Fokus der Fach- und Allgemeinpresse, national und international, es war Anlass zu heftigen Kontroversen der politischen Parteien, insbesondere auf Landesebene NRW, als architektonischer "Exot" geschmäht und gepriesen und mit ihm die Planer. In nicht gezählten Berichten bedienen Autoren allgemeine Vorurteile und dumpfe Gefühle, andere informieren mit Sachkunde qualifiziert über Zusammenhänge und Funktionen.
Die Autoren dieser Dokumentation tun im Grunde fast Gleiches - sie "picken" ein Detail aus dem unentwirrbaren Haufen der materiellen und emotionalen Mischung, machen es zum Thema und zur Überschrift, nicht in Form einer Schmähschrift, sondern zur Information. Sie entnehmen den Teppich als Einzelteil aus aus der Gesamtheit, um ihn später wieder an dieselbe Stelle in das Gesamt-System einzupassen - da, wo er wie selbstverständlich hingehört.
Die Autoren sortieren aus Plänen, Akten, Papier, Broschüren, aus ihrem eigenen Wissen und Berichten anderer das, was Teppich und Gebäude als "gemeinsamer Nenner" verbindet.
Barhainski und Schwedt, Architekten im früheren Planungsbüro Weber, Brand & Partner, bearbeiteten maßgeblich die Planung wichtiger Teile des Gebäude. Als Team, zusammen mit anderen, haben sie die vier Technikgeschosse für die Haustechnischen Anlagen - unter der Eingangsebene, also alles, was „man nicht sieht“ - geplant, organisiert und konstruktiv angepasst - und das sechs Jahre lang von 1976 bis 1982.
Aus dem Prolog entnommen