Details
ISBN/EAN: 978-3-7092-0367-5
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2019
1. Auflage 2019
Erschienen am:
15.04.2019
15.04.2019
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
172 S., zahlreiche SW-Abbildungen
172 S., zahlreiche SW-Abbildungen
Format (T/L/B):
1.2 x 23.5 x 15.5 cm
1.2 x 23.5 x 15.5 cm
Hersteller:
Passagen Verlag Ges.m.b.H.
Silvia Protti
office@passagen.at
Walfischgasse 15
AT 1010 Wien
Passagen Verlag Ges.m.b.H.
Silvia Protti
office@passagen.at
Walfischgasse 15
AT 1010 Wien
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Logiken der Inexistenz
Figurationen des Realen im Zeitalter der Immanenz, Passagen Philosophie
Beschreibung
Dinge inexistieren. Objekte tun dies nicht. Sie stehen in einem rationalisierbaren Raum, der von Dingen in seiner Statik unterminiert wird. Im Zeitalter der Immanenz werden die Übermacht der Dinge und die Eigenschaft ihrer Inexistenz zur Bedrohung. Was Jacques Lacan "das Reale" nennt, verkörpert eine paradoxe Materialität: Es existiert nicht als klar definierbare Entität, sondern inexistiert - zum Beispiel in Verstörungen und Irritationen unserer symbolischen und imaginären Welten. Autoren wie Walter Benjamin, Sigmund Freud, W. G. Sebald, Martin Heidegger, aber auch zeitgenössische Philosophen wie Graham Harman widmen sich den Formen der Inexistenz und versuchen, Logiken darin zu entdecken. Die genannten Autoren offenbaren eine große Sensibilität dafür, wie sich die Grundstrukturen der Wirklichkeit in Formen kleinster Abweichungen fundamental verkehren können. Wo dies geschieht, markiert eine konstitutive Abwesenheit den dialektischen Umkehrpunkt, von dem aus eine bestimmte Konstruktion von Wirklichkeit ihre verdrängte oder verborgene Wahrheit in Form ihres Gegenteils kennenlernt.
Über Dominik Finkelde
Dominik Finkelde SJ, geboren 1970 in Berlin, ist Professor für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuesten Zeit an der Hochschule für Philosophie, München.